WDR 3 Konzert - 30.04.2018

George Enescu Festival: Münchner Philharmoniker

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WDR 3 Konzert - 30.04.2018

George Enescu Festival: Münchner Philharmoniker

Die Münchner Philharmoniker punkten auf dem Georges Enescu Festival mit einem rumänischen Violoncello-Jungstar: Andrei Ioniţă, Preisträger beim ARD-Musikwettbewerb.

Andrei Ionita, MKI Artists

Andrei Ioniţă ist in Bukarest geboren. Dort begann auch seine musikalische Ausbildung, die er 2012 an der Berliner Universität der Künste bei Jens Peter Maintz fortsetzt. Beim ARD-Musikwettbewerb 2014 in München erringt er den zweiten Platz – mit gerade mal 20 Jahren. 2015 dann gewinnt er auch noch den Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau. Ihn als Solisten in seiner Heimatstadt Bukarest auf dem George Enescu Festival zu präsentieren, ist für die Münchner Philharmoniker natürlich eine Erfolgsgarantie. Zumal sich das Orchester unter seinem Chefdirigenten Valery Gergiev mit George Enescus erster Sinfonie auch vor dem spiritus rector des Festivals verbeugt. Mit Nikolai Rimsky-Korsakows sinfonischer Dichtung “Scheherazade“ kann Klang-Magier Gergiev vielfältige romantische Orchester-Register ziehen und aufzeigen, wie sehr die Russen damals orientalisches Flair geliebt haben.

George Enescu
Sinfonie Nr. 1 Es-dur, op. 13

Camille Saint-Saëns
Konzert Nr. 1 a-moll, op. 33 für Violoncello und Orchester

Johann Sebastian Bach
Bourrée, aus der Suite Nr. 3 C-dur, BWV 1009 für Violoncello solo

Nikolaj Rimskij-Korsakow
Scheherazade, op. 35

Andrei Ionita, Violoncello; Münchner Philharmoniker, Leitung: Valery Gergiev

Aufnahme vom 10. September 2017 aus dem Sala Palatului, Bukarest

Moderation: Sabine Weber
Redaktion: Wibke Gerking