WDR 3 Konzert - 29.04.2017

Live: Musik der Zeit [7]: Acht Brücken

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WDR 3 Konzert - 29.04.2017

Live: Musik der Zeit [7]: Acht Brücken

Zwei große – vokalsinfonische – Entwürfe stehen sich in diesem Programm gegenüber. Zwischen Ernst und Blasphemie changiert das neue "Stotter-Oratorium" von Peter Eötvös. Sein "Halleluja" auf einen Text von Péter Esterházy unterwandert die Gesetze der erhabenen Gattung mit Humor.

Collage: Autobahnkreuz "Judge Harry Pregerson Interchange" / Der ungarischer Komponist und Dirigent Péter Eötvös, mauritius images/David Wall/Marco Borggreve

Den behielt auch Charles Ives in seiner vor mehr als 100 Jahren komponierten vierten Sinfonie. Das zukunftsweisende Werk bringt zusammen, was nicht zusammen gehört und stellt damit die große Frage nach dem Sinn des Lebens. Unergründlich wie immer eröffnet einer von Luciano Berios "Chemins" das Konzert des WDR Sinfonieorchesters Köln beim Kölner Festival.

Luciano Berio
Chemins I (su Sequenza II) (1965)
für Harfe und Orchester

Peter Eötvös
Halleluja (2016)
Oratorium balbulum, Vier Fragmente für Mezzosopran und Tenor solo, Erzähler, Chor und Orchester (2015) Kompositionsauftrag des WDR, des Festivals ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln, der Wiener Philharmoniker, der Salzburger Festspiele, des Müpa / Palace of Arts Budapest, des Wiener Konzerthaus, der Tonhalle-Gesellschaft Zürich und des Sydney Symphony Orchestra, Deutsche Erstaufführung

Charles Ives
Sinfonie Nr. 4 (1906-1916)
für gemischten Chor, Orchester und Fernorchester
Iris Vermillion, Mezzosopran Topi Lehtipuu, Tenor Matthias Brandt, Sprecher Paulo Alvares, KlavierAndreas Mildner, Harfe WDR Rundfunkchor Köln Robert Blank, Einstudierung WDR Sinfonieorchester Köln Peter Eötvös und Mariano Chiacchiarini, Leitung

Moderation: Michael Struck-Schloen