WDR 3 Konzert - 26.01.2017

Beethovenfest Bonn 2016: Russische Seele

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WDR 3 Konzert - 26.01.2017

Beethovenfest Bonn 2016: Russische Seele

“Man muss nicht gläubig sein, nicht die Dogmen und Rituale der orthodoxen Kirche kennen, um das Kunstvolle, die Ausdrucksfülle und die Poesie dieser Musik zu spüren.“ Das hat ein Kritiker über die Chormusik von Sergej Rachmaninow geschrieben.

Sergej Rachmaninow am Klavier sitzend, akg-images

Der Symphonische Chor der Philharmonie Ekaterinburg unter der Leitung von Andrei Petrenko singt die Sätze aus Rachmaninows “Abend- und Morgenlob“ feierlich ernst und höchst ausdrucksvoll. Außerdem hat der Chor geistliche und weltliche Chormusik russischer Komponisten bis ins 20. Jahrhundert aus seiner Heimat mitgebracht. Darunter sind auch unbekanntere Schätze, die den Reichtum der russischen Chormusik eindrucksvoll illustrieren. Einzelne Solisten treten immer wieder hervor und begeistern mit sensationeller Virtuosität und Ausdrucksvielfalt. Bei den weltlichen Werken des Konzerts zeigt der Chor aus Ekaterinburg seine humorvolle Seite.

Sergej Rachmaninow
6 Sätze, aus "Das große Abend- und Morgenlob", op. 37

Alexander Archangelski
Ich denke an den furchtbaren Tag, Choralkonzert

Pavel Chesnokow
Gesegnet ist der Mensch, aus "Ganznächtliche Vigil", op. 44,2

Modest Mussorgskij
Der Engel rief

Georgi Swiridow
Die Glocken der Dämmerung, aus dem Choralkonzert "Der Puschkin-Kranz" /
Die heilige Liebe, aus "3 Chöre zu Tolstois Tragödie 'Zar Fedor Iwanowitsch'"

Michail Glinka
Die venezianische Nacht, in einer Bearbeitung von Milij Alexejewitsch Balakirew

Alexander Dargomyschski
Der Sturm verbirgt den Himmel mit Nebel, aus "Die St. Petersburger Serenaden"

Alexander Warlamow
Warum soll ich allein leben und trauern?

Sergej Tanejew
Schau diese Dunkelheit, aus "12 Chorstücke", op. 27

Anton Rubinstein
Die Bergeshöhn, aus "12 Lieder", op. 48

Traditional
Russische Volksliedbearbeitungen

Sinfonischer Chor der Philharmonie Ekaterinburg, Leitung: Andrei Petrenko

Aufnahme vom 18. September 2016 aus der Stadthalle Troisdorf

Modertaion: Susanne Herzog
Redaktion: Werner Wittersheim